fbpx

beylos

Podcasts für KMU

Im Jahr 2020 sind Podcasts nicht mehr wegzudenken. Das Format an sich gibt es in der Welt der audiovisuellen Medien schon seit einiger Zeit. 

Mittlerweile findet es nahezu nur noch auf der auditiven Ebene statt. Mit seiner Allgegenwärtigkeit bedarf das Kofferwort, zusammengesetzt aus „Broadcast“ und „iPod“, wohl keiner Erklärung mehr.
Auch wir haben mittlerweile unseren eigenen Corporate Podcast gestartet. Ein grundsätzlich leicht zu produzierendes Format mit großem Marktpotenzial: Alles, was es braucht, ist ein Konzept, Referenten und ein Aufnahmegerät. Aber natürlich steckt unter der Oberfläche noch etwas mehr dahinter. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich als KMU den Hype zu Nutze machen können:

Möglichkeit 1: Corporate Podcast

Eins sei gesagt: Die bloße Existenz eines Podcasts ist kein Garant für Erfolg. Es sollte bedacht werden, dass seiner Wahl ein Entscheidungsprozess des Hörers vorangeht. Die Hörerschaft ist selektiv und weiß ihr Privileg der Entscheidungsfreiheit zu schätzen. Corporate Podcasts dürfen nicht den Eindruck erwecken, dass sie primär als Werbung dienen. Man sollte sie als eine Art zusätzliches Produkt des Unternehmens betrachten. Ein Produkt, das die Funktionen der Markenbildung und Vermittlung von Kompetenzen erfüllt.

Die wichtigste Frage ist: Was macht mein Unternehmen aus, worüber es wert ist, zu reden? Bei der Beantwortung dieser Frage kann man ruhig etwas kreativ sein. Und dabei spielt die Branche keine Rolle. Jedes Unternehmen, egal ob Marketingagentur oder Tischlerei, hat etwas zu sagen!

Richtige Vermarktung

Sind diese Rahmenbedingungen erfüllt, steht einem erfolgreichen Produkt nichts mehr im Weg. Und genauso wie bei einem Produkt sollte man auch zur Distribution und Promotion alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzen: Es gibt eine Vielzahl an Plattformen, auf denen man seine Folgen einbinden kann. Nachdem iTunes in Sachen Podcasts viele Jahre Marktführer war, liegt mittlerweile zweifellos Spotify auf dem ersten Platz. Zur Schaffung von Reichweite sind Suchmaschinenoptimierung und soziale Medien als Werkzeuge des Onlinemarketings die wichtigsten Komponenten.

Der Aufwand lohnt sich!

Podcasts sind momentan ein Medium außer Konkurrenz. Durch den Fokus auf das Audioformat können sie überall gehört werden und sind vielfältig. Ihr Einsatz erfolgt in bisher nicht bedienten Nutzungssituationen. Sie zeichnen sich durch ein hohes Involvement aus und der Konsument erinnert sich besser an Gehörtes. Im Idealfall findet man über einen Podcast sogar potenzielle Bewerber. Auch wenn der Markt in den letzten Jahren stetig wächst, kann man noch nicht von einem Boom sprechen. Der Podcastmarkt ist nicht übersättigt und viele Nischen (für die sich das Medium gut eignet) sind noch nicht bedient.

Es wartet eine junge, gebildete und wissbegierige Zielgruppe auf Ihren Podcast. Dadurch, dass die Hörer überdurchschnittlich oft für Online-Musikdienste zahlen, ist auch eine gewisse Zahlungsbereitschaft vorhanden. Jenseits der 30 Jahre-Grenze genießt das Medium ebenfalls immer mehr Zuwachs.
Dabei ist jedoch zu bedenken, dass der Erfolg von Podcasts schlecht messbar ist. Lediglich die Anzahl der Abonnenten und Hörerzahlen geben Auskunft darüber. Das Ziel sollte das Erreichen einer loyalen Hörerschaft sein, die sich mit dem Gesagten auseinandersetzt. Diese findet man bei Podcasts schnell, wenn man die richtigen Nischen und Bedürfnisse bedient. Die authentische und persönliche Ebene transportiert dieses Medium wie kein zweites.

Möglichkeit 2: Sponsoring

Möchte man den Aufwand minimal halten, dann kann man die Aufmerksamkeit für sein Unternehmen auch steigern, indem man Werbung in bereits etablierten Podcasts platziert. Darüber lassen sich am ehesten Interessenten ansprechen und Neukunden erreichen. Neben der Zielgruppe des Podcasts sollte auch der Host eine gewisse Affinität zum Beworbenen haben. Im Idealfall nutzt er es selbst oder durfte es im Vorfeld testen, denn die Funktion des Hosts als Testimonial sollte man nicht unterschätzen.
Auch längerfristiges Sponsern eines Podcasts wirkt Wunder in Sachen Authentizität der eigenen Marke und Kundenbindung. Besonders vom Host selbst eingelesene Werbung trifft bei den Hörern auf ein hohes Level an Toleranz. Darüber hinaus ist die Conversion Rate hoch. Wenn man es noch persönlicher möchte, dann kann man beispielsweise auch als Interviewpartner im Werbeblock des Podcasts auftreten.

Jetzt sind Sie dran!

Wie man sieht, ist es noch lange nicht zu spät, auf den Podcastzug aufzuspringen. Einige große Unternehmen verfügen bereits über einen Corporate Podcasts, aber auch KMU sollten sich dieses neuartige Marketinginstrument effektiv zu Nutze machen. Zum Beispiel könnte man als Tischlerei einen über interessante und skurrile Aufträge und Anekdoten aus dem Arbeitsalltag sprechen. Ob man nun seinen eigenen Podcast startet oder in anderen auftritt, das bleibt einem selbst überlassen.

Der Podcast zum Thema