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Das Interne Kontrollsystem

Problemanalyse und Schadensregulierung sind in einem Unternehmen das A und O. Mithilfe der Implementierung eines internen Kontrollsystems – kurz IKS – lassen sich unternehmensinterne Wege schaffen, mit denen man diese Prozesse systematisieren kann.

Doch wo setzt man am besten an, um Probleme möglichst schnell zu erkennen und vorzubeugen, am besten vor ihrer Entstehung? Diese und weitere Fragen wollen wir Ihnen gerne hier beantworten.

Was macht ein IKS aus?

Interne Kontrollsysteme sind systematisch gestaltete, organisatorische Maßnahmen, Kontrollen und Prüfungen zur Einhaltung von Richtlinie und zur Abwehr von Schäden. Es geht hierbei um Schäden, die durch Ihre Mitarbeiter oder böswillige Dritte verursacht werde können. Als Teil der Corporate Governance sollte es das Ziel eines jeden IKS sein, das materielle und immaterielle Unternehmensvermögen zu sichern und dabei interne Richtlinien und externe Vorschriften einzuhalten. Am Ende der Kausalkette steht die Optimierung der Geschäftsprozesse und Organisationsstrukturen, so dass eine große Wirtschaftlichkeit entsteht.

Bei der Einrichtung eines IKS werden auf Basis der Erfassung und Bewertung von Risiken Kontrollmechanismen entwickelt. Prinzipiell lässt sich das Vorgehen auf fünf Kernpunkte herunterbrechen:

  1. Zusammenfassen der Kernprozesse des Unternehmens
  2. Festlegung und Operationalisierung der damit verfolgten Ziele
  3. Identifizieren von Risiken
  4. Sortieren und Visualisieren der gesammelten Daten
  5. Mechanismen zur Elimination, Minimierung oder Abwälzung von Risiken definieren 

Instrumente zur Risikoidentifikation

Zur Identifikation von Risiken gibt es bereits diverse Instrumente. Diese kann man in in qualitativ und quantitativ unterteilen. Zu den qualitativen Instrumenten zählen gewöhnliche Checklisten, Flow-Chart-Analysen und bekannte Kreativitätstechniken (Brainstorming, Brainwriting o.ä.). Quantitative Instrumente umfassen Regressionsanalysen, Kennzahlen oder typische Frühwarnindikatoren.

Kein Hexenwerk

Man sieht: Das Festlegen eines internen Kontrollsystems ist keine Sache, die zwangsläufig einem Extra-Workshop bedarf. Es gibt keine Blaupause und jedes Unternehmen sollte sein individuelles Kontrollsystem erarbeiten. In der Grundstruktur geht es um die Analyse von Daten, zu denen jeder Geschäftsführer oder Mitarbeiter in einer leitenden Position Zugang hat. Sollte einem das Entwickeln der Kontrollmechanismen dennoch Probleme bereiten, kann man sich immer noch externe Hilfe suchen. Sollten Sie beispielsweise Fragen oder Anregungen haben, dann können Sie uns jederzeit auf podcast@beylos.de kontaktieren.

Der Podcast zum Thema